10 Fakten über mich


Nachdem ich jetzt schon fast ein Jahr lang (Wahnsinn, wie die Zeit vergeht) mehr oder weniger regelmäßig blogge, habe ich mich nun endlich dazu aufraffen können, euch zehn Details von und über mich zu erzählen, die sich vielleicht noch nicht aus meinen bisherigen Posts herauskristallisiert haben.


Ich bin ein Gewohnheitsmensch.
Ich mag keine plötzlichen Veränderungen oder überstürzte Entscheidungen. Ich brauche Zeit, um mich an Neues zu gewöhnen und diese Zeitspanne ist für gewöhnlich etwas länger.
Deshalb überdenke ich auch so ziemlich alles in meinem Leben doppelt und dreifach und scheitere schon an kleinen Dingen, wie: „Willst du lieber links oder rechts weitergehen?“- „Keine Ahnung, entscheide du.“
Ich bin harmoniebedürftig.
Streit und Diskussionen belasten mich und lösen Stress und Nervosität aus. Ich fresse lieber den Ärger in mich hinein und wundere mich dann, wenn ich abends total aufgelöst im Bett liege, anstatt der Person, die mich nervt einfach mal die Meinung zu geigen.
Trotzdem gibt es komischerweise so Tage, an denen ich mich komischerweise auf Zickereien und unnötige Streits einlasse und mich selbst nicht wieder erkennen kann. 
Ich habe eine Lieblingsfarbe.
Oder besser gesagt: ich habe drei Lieblingsfarben. Je nach Laune oder Situation überwiegt mal die eine und mal die andere Farbe.
Rot...weinrot, so richtig tiefrot oder wie man so schön auf Französisch sagt: Bordeaux.
Gelb...ein richtig leichtes, pastelliges Zitronengelb. Wie das Gelb der Zitronenfalter.
Und zu guter Letzt: Grün...ein dunkles, kräftiges Moosgrün, wie man es im Frühling bei einem Waldspaziergang entdecken kann. (Riecht ihr auch gerade das leicht feuchte Holz, nach einem Regentag? Den typischen Waldgeruch?)
Ich bin ein Morgenmuffel.
Völlig egal wann ich ins Bett gehe und wie lange ich schlafe. Vor acht Uhr morgens braucht mir niemand etwas zu erzählen oder mir Fragen zu stellen, da stehe ich noch vollkommen neben mir.
Das könnte auch der Grund sein, warum ich jeden Tag, wenn ich zur Schule muss, morgens im Bus schlafe und mich weder unterhalte noch mit zu lernenden Hefteinträgen beschäftige.
Ich bin kreativ und im KreaTIEF.
Ich war schon als kleines Kind begeistert von Stift, Schere und Kleber. Schon damals habe ich mit meiner Oma Dekorationen für Weihnachten gebastelt, Kerzen für Ostern verziert und bogenweise Papier bemalt.
Doch momentan befinde ich mich immer häufiger in KreaTIEF´s (in schwarzen Löchern der Kreativität) wieder. Dann weiß ich weder, was ich für den Blog schreiben kann, noch was ich für das nächste Geburtstagskind basteln könnte- das ärgert mich sehr, aber ich hoffe immer noch, dass sich das wieder legt.
Ich singe.
Ich bin in einer musikalischen Familie aufgewachsen, in der fast jeder früher oder später ein Instrument gespielt hat und mindestens im Gottesdienst seine Stimme zum Klingen  bringt.
Und obwohl ich seit Anfang des Schuljahres aus sämtlichen Schulchören ausgetreten und nur noch im Orchester mit der Geige aktiv bin, singe ich zuhause sehr viel.
Unter der Dusche, beim Lernen, wenn DSDS- Kandidaten ihre liebliche Stimme zum Besten geben oder bei den Autowerbungen.
Ich mag HTML.
Obwohl ich nie und nimmer behaupten würde, dass ich HTML beherrsche, mag ich es, damit herumzuspielen, den Blog neu zu designen oder neue Sachen auszuprobieren.
Ich bin weder besonders vertraut mit dieser Art der Webgestaltung, noch wäre ich selbst fähig eine ganze Website aufzubauen, aber dank guter Tutorials und „Copy and Paste“ kann ich mir meinen Blog zumindest einigermaßen nach meinen Wünschen gestalten.
Jaaaa, ich bin schon wieder in der Stimmung, das Layout komplett zu ändern- upsi.
Ich vermisse die Schule...jetzt schon.
Klar, bis zum Abitur sind es noch drei Halbjahre, und die muss ich auch erstmal schaffen. Aber wenn ich daran denke, dass ich nächstes Jahr um diese Zeit schon für die Abiturprüfungen lerne und drei (oder vier- weiß ich gar nicht) Monate darauf mein Abitur in der Tasche habe, dann schockt mich das. In einem Jahr bin ich fertig mit der Schule, die Wege trennen sich und jeder geht „in die Welt hinaus“ zum Studieren oder für eine Ausbildung.
Vielleicht schütteln jetzt viele den Kopf und wundern sich, aber wenn man selbst jeden Tag, acht Jahre lang, die gleiche Schule besucht und dort wunderbare Freunde besucht hat, dann versteht man meine Gedanken vielleicht etwas besser.
Ich will die Welt entdecken.
Am Ende der elften Klasse findet an unserer Schule die sogenannte Studienfahrt statt. Und ich freue mich jetzt schon wie ein Honigkuchenpferd, denn für mich ist es sowohl das erste Mal, dass ich mir Dublin (Jaaaaaaa für mich geht´s nach Dublin) anschauen kann, als auch das erste Mal, dass ich in ein Flugzeug einsteige.
Ich möchte aber noch viel öfter fliegen, um mir andere Länder anzuschauen, neue Kulturen zu entdecken und vorallem viele Fotos zu machen. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als all diese Erinnerungen in Fotos zu verewigen (Gut, eine eigene Familie zu gründen würde das Ganze natürlich noch toppen.). 
Eigentlich...
...sollte ich jetzt gerade Mathe lernen und Ableitungen von Sinus- Funktonen auf Karos notieren und keinen neuen Blogeintrag schreiben. Aber naja, jetzt habt ihr zehn (eigentlich neun) Fakten über mich gelesen (was mich sehr freut, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt) und hoffentlich noch ein schönes Wochenende.

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