Dublin #1



GLEICH VORAB: Die Bilder anklicken für eine größere Ansicht.

Am Montag, den 18.7, um 19 Uhr trafen wir, also meine Schulkameraden, meine Lehrer und ich, uns am Flughafen und warteten auf unseren Flieger nach Dublin, die Hauptstadt Irlands. Für mich persönlich war es der erste Flug, doch leider durften wir im Flugzeug an sich keine Fotos machen. Das Fliegen hat mir viel Spaß gemacht, auch, wenn ich im Wartebereich ziemlich Angst davor hatte, besonders das Kribbeln im Bauch beim Start und der Landung ist mir weitere Flüge und natürlich Reisen wert.

In Dublin angekommen hatte unser Lehrer einen Kleinbus gebucht, der uns zum Hostel (Jacobs Inn, klein aber definitiv fein) bringen sollte. Kleiner Tipp am Rande: Wenn der Busfahrer im Kreisverkehr nach links und nicht nach rechts (Linksverkehr!) fährt schreit nicht zu laut, sonst erschreckt ihr noch den Fahrer...huust.
Nach dem üblichen Trara, sprich: Wer bekommt welches Zimmer und wer muss in den kleinen und niedrigen Stockbetten unten schlafen (keine Sorge ich hab´s auch überlebt), fielen wir ziemlich müde in besagte Betten.

Am nächsten Tag ging es trotzdem früh los, deswegen saßen viele müde Gesichter im „Lunchroom“, aßen ihren Toast/ Müsli und schlürften ihren Kaffee mit entsprechend wenig Motivation. Dann wurde zum Abmarsch geblasen und 28 Schüler und zwei Lehrer machten sich auf den Weg zum Bahnhof. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Graystones, ein kleines, gemütliches irisches Dorf, und begannen den „Cliffwalk“ nach Bray (ein weiteres kleines, gemütliches irisches Dorf).
Den „Cliffwalk“ kann ich übrigens sehr empfehlen, da er nur sechs Kilometer lang und nicht wirklich anstrengend ist. Die Aussicht auf das Meer und die Klippen laden besonders zum Fotografieren ein, also hetzt da nicht zu sehr, die Zeit ist es wert (Hierbei sei kurz angemerkt, dass wir wirklich Glück mit dem Wetter hatten, denn Regen hatten wir nie und das schlechteste Wetter war ein Vormittag mit Nieselregen).

Nehmt aber auf jeden Fall geschlossenes bzw. festes Schuhwerk mit, denn Flip Flops und Sandalen sind hier fehl am Platz, in meiner Gruppe gab´s da einige Blasen an den Füßen. Auch Sonnencreme würde ich einpacken. Ja richtig, Sonnencreme kann man auch in Dublin gut gebrauchen, ich hatte zum Beispiel am Abend einen Sonnenbrand inklusiv Sonnenstich, weil ich eben ohne Schutz losgezogen bin.



Aber weiter im Text: In Bray angekommen durfte die hungrige Meute erst einmal Essen fassen. Da kann man eigentlich nichts falsch machen, nur Leitungswasser ist in Dublin generell nicht zu empfehlen, das enthält gefühlt mehr Chlor als das Wasser im Schwimmbad. Also lieber nicht trinken, auch wenn es meistens auf der Rechnung nicht angerechnet wird.

Danach ging´s stracks weiter, da wir den Bus erwischen mussten, der uns zu den Powerscourt Gardens bringen sollte. Das wiederum war eine sehr kurvige Strecke und ich kann euch nur empfehlen euch, weder unten und erst recht nicht oben, in die erste Reihe zu sitzen, denn auf dieser Strecke hängen Äste in die Straße, da fürchtet man um sein Leben, wenn die auf die Frontscheibe peitschen.


Die Powerscourt Gardens durften wird dann in kleinen Gruppen selbst erkunden, theoretisch gäbe es da auch japanische Gärten oder einen Tierfriedhof, allerdings taten auch mir schon die Füße weh. Deswegen beließen es eine Freundin und ich bei einem kleinen Rundgang und stöberten dann durch die Shops (Die sind zwar teuer, aber unglaublich liebenswert...vorallem beim Essen ist es schwer standhaft zu bleiben.).

Am frühen Abend ging es dann wieder mit dem Bus nach Bray und von dort aus mit dem Zug zurück nach Dublin. Und während die Anderen noch einmal loszogen und ihr Glück versuchten (Vergeblich, denn in Pubs kommt man unter 18 Jahren nicht rein und auch in Supermärkten wird häufig der Ausweis kontrolliert.) blieb ich im Hostel, da mir der Sonnenstich doch etwas zu schaffen machte.

Am nächsten Morgen ging es mir jedoch wieder gut, sodass ich müde, aber neugierig in den Bus der „Wild Rover Tours“ einstieg, der uns, zusammen mit einem Tourguide, nach Kilkenny, ein mittelalterliches Dorf brachte. Unser Tourguide zeigte uns das Kilkenny Castle, die Black Abby (auf dem Foto) und erzählte viele Legenden und Sagen (wirklich sehr unterhaltsam und gut verständlich für uns Schüler).


Auch für das Mittagessen hatte sie, unser Tourguide war weiblich ich konnte mir nur leider ihren Namen nicht merken, einen guten Tipp und so kann ich euch nun „The fig tree“ sehr ans Herz legen (Auch für Vegetarier gibt´s da was, auch wenn ich selber keiner bin und mir die Karte nicht genauer angeschaut habe, da waren einige Sachen ohne Fleisch dabei.).
Später ging es weiter in Richtung Glendalough, diese zwei Bilder (links und rechts)entstanden auf einer kurzen Pause „for the photographers“.

Zehn Minuten später setzte sich der Bus auch schon wieder in Bewegung und setzte uns in Glendalough ab, wo wir auch wieder mit Legenden beglückt wurden.

So gibt es dort beispielsweise ein „high cross“ und die Legende besagt, wer das Steinkreuz umarmen kann wird, innerhalb eines Jahres die Person heiraten, an die der als Erstes denkt.
Allerdings durften wir auch noch selbst losziehen und so fanden wir beispielsweise den See (Upper lake- das Foto rechts unten) oder dieses Schild (links unten), das mir persönlich wahnsinnig gut gefällt.
Am späten Nachmittag hieß es für uns: „Back to the bus folks“und mit einigen „Fairytales“ im Gepäck wurden wir wohlbehalten in Dublin abgesetzt.

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist das ein etwas längeres und aufwendigeres Thema (verbunden mit sehr viel Arbeit), deswegen teile ich den Post auf und lade die zwei anderen Teile im Laufe der Zeit hoch.

Wart ihr auch schon mal in Irland oder sogar in Dublin und habt den einen oder anderen Tipp? Schreibt ihn in die Kommentare, jetzt weiß ich ja, wie man die freischaltet...huuust.
Liebe Grüße, Franzi

PS.: Wer sich über den Posttitel wundert...ich habe am Tag vor der Abreise panisch festgestellt, dass Dublin, also Irland, zu Großbritannien gehört und man da mit Pfund bezahlt. Dem war Gott sei Dank nicht so, denn in Dublin und ganz Irland zahlt man mit dem Euro und nur Nordirland ist ein Teil von Großbritannien.So bin ich schließlich auf diesen Posttitel gekommen.











Kommentare

  1. ich wollte auf unserer irland-tour ja so gern nach glendalough, aber dank nebenhöhlen- und mittelohrentzündung war es nicht möglich, dort noch hinzufahren. naja, wer weiß, vielleicht sieht mich die grüne insel wieder, immerhin gäbe es im südwesten auch noch einiges zu erkunden, das ich gerne sehen würde. hört sich an, als hättet ihr es richtig schön gehabt!

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    1. Oh, das ist richtig schade- da würde ich an deiner Stelle wirklich nochmal hin. Ich möchte auch unbedingt noch öfter hin, auf eine Woche kann man gar nicht alles entdecken. Es war wirklich schön, da hast du recht :D

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  2. Irland ist wunderschön und ich will unbedingt noch einmal hin, dann aber mit gemietetem Auto und nicht mit einer Bustour! Mir hat die Burren-Region auch total gut gefallen und der Giant's Causeway sowieso - wobei mir da zu viele Touristen rumgeschwirrt sind ;)
    LG Sandra

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    1. Wir hatten Gott sei Dank auch nur an dem einen Tag eine Bustour, das wäre sonst zu asntrengend geworden. Und das mit den Touristen stimmt leider...gut, was will man machen, man ist ja schließlich selbst einer :D

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  3. Irland gehört bisher noch nicht zum meinem Reiseziel. Mich zieht es da eher in wärmeres Gefilde. Mal sehen ob das so bleibt. Deine Fotos sprechen jedenfalls für einen Urlaub dort.

    Liebe Grüße, Gerd

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    1. Ich persönlich bin nicht so der Fan vom Bruzeln in der Sonne, da sind mir so Gegenden wie Irland, Island, Norwegen etc viel lieber. Ich kann es dir nur empfehlen, mal nach Irland zu fliegen. :)

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