Klein Franzi auf Reisen



Veronica von roadtripgirl.ch hat zu einer Blogparade aufgerufen und gefragt, was ich auf Reisen mache, um mich sicher zu fühlen. Gute Frage...
Ich bin von Natur aus eine Person, die eher vorsichtig und schüchtern durchs Leben geht, deswegen gehe ich auch auf Reisen gern auf „Nummer sicher“ und trage im Rucksack keine Wertgegenstände, wie Handy, Geld oder Personalausweis herum, die verstaue ich in Hosen- oder Jackentaschen.

Meine Kamera, die natürlich immer mit von der Partie ist, hänge ich mir mit dem Kameragurt um, so fällt sie mir nicht herunter und kann  mir auch nicht aus der Hand gerissen werden...
(wir ignorieren an dieser Stelle meine unvorteilhafte Mimik und achten nur auf den Kameragurt  :P).
 
Leider bin ich auch etwas misstrauisch gegenüber jeder Person, die ich unterwegs nicht kenne, was meistens dazu führt, dass ich unbewusst mit einem, nennen wir es grimmigen, Gesichtsausdruck durch die Stadt tigere. In Dublin allerdings hielt sich das Ganze in Grenzen, da wir, zu unserer eigenen Sicherheit, nur in kleinen Gruppen von mindestens drei Personen das Hostel verlassen durften. Das wiederum hat, mir persönlich, viel Unsicherheit im fremden Dublin genommen und in kleinen Grüppchen macht das Erkunden sowieso viel mehr Spaß als allein.

Zu große Menschenmengen (z.B.: Prager Karlsbrücke) hingegen meide ich lieber, da bekommt man vor lauter Gedränge nicht mal mehr mit, wenn einem der Rucksack aufgeschlitzt wird oder das Handy aus der Jackentasche verschwindet. Klar, das können Vorurteile und Klischees sein, aber lieber achte ich vorher auf mein Gepäck, als mich im Nachhinein furchtbar ärgern zu müssen, getreu dem Sprichwort: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Veronica hat auch gefragt, ob ich etwas zur Verteidigung bei mir habe oder ob ich einen Selbstverteidigungskurs besucht habe. Zur Verteidigung habe ich, ehrlich gesagt, nichts dabei, es kam mir auch noch nie die Idee etwas mitzunehmen komischerweise. Da setze ich ganz wagemutig und von daher, ganz untypisch für mich, auf lautes Schreien und Ellenbogen bzw. Knie. Einen Selbstverteidigungskurs habe ich allerdings wirklich mal besucht, der war Pflichtprogramm an einem Projekttag unserer Schule und leider schon einige Jahre her, sodass ich nicht mehr wirklich viel weiß. Deswegen setze ich darauf, dass gewisse Körperstellen wirklich so empfindlich sind, wie behauptet wird, aber eigentlich hoffe ich, dass ich mich nie auf eine solche Art verteidigen muss.

Vielleicht könnt ihr ja etwas mitnehmen aus meinem Beitrag zu Veronicas Blogparade oder ihr habt selbst Tipps, zu denen ihr euch in den Kommentaren austauschen wollt.
Liebe Grüße, Franzi.

PS.: Bis zum elften September läuft die Blogparade, wer also selbst teilnehmen möchte, kann sich hier melden.

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